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Naturschutz soll Italien sicherer machen

Hochwasser im Piemont: Nur 18 Prozent der italienischen Gemeinden sind vor Naturkatastrophen sicher. © Gesellschaft für Ökologische Forschung

Italiens grosse Umweltorganisationen fordern Regierung und Gemeinden auf, endlich raumplanerische Massnahmen zu ergreifen. Denn 82 Prozent der Gemeinden sind Naturgefahren ausgesetzt.
Überschwemmungen, Rutschungen und Steinschlag. Diese hydrogeologischen Risiken bedrohen 82 Prozent der italienischen Gemeinden, vor allem jene in den Bergen, an Flüssen und am Meer. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Zivilschutzes und der Umweltorganisation Legambiente.
Umweltorganisationen fordern jetzt von Regierung, Regionen und Gemeinden, dass sie Italien sicherer machen: durch eine nachhaltige Raumplanung und Landnutzug, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Boden, die Sanierung des Baubestands anstelle von Neubauten. Auch Bauspekulationen müssten gestoppt werden, damit das Risiko von Naturgefahren nicht weiter steige. Diese präventiven Massnahmen würden ausserdem dem Land mehr Sicherheit bringen und die Wirtschaft ankurbeln.
Das Umweltministerium geht davon aus, dass Schutzbauten für 40 Milliarden Euro notwendig sind, um Italiens Gemeinden vor hydrogeologischen Risiken zu sichern.
Quellen und weitere Informationen: http://wwf.it/UserFiles/File/News%20Dossier%20Appti (it), www.legambiente.it/sites/default/files/docs (it)