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Alpenallianz gestaltet den Wandel

Jahrestagung Triesenberg

Rund 120 Personen gingen bei der Jahrestagung der Frage nach, wie sich Gemeinden und Regionen zukunftsfähig entwickeln können. © Allianz in den Alpen

Wie können sich Gemeinden und Regionen zukunftsfähig entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich Referenten und TeilnehmerInnen bei der Jahrestagung des Gemeindenetzwerks "Allianz in den Alpen" am 14. und 15. Oktober 2011 in Triesenberg/FL. Bei der mit rund 120 Personen sehr gut besuchten Veranstaltung wurde aufgezeigt, dass die aktuellen Herausforderungen wie Wirtschafts- und Finanzkrise, demografischer Wandel oder auch der Klimawandel durchaus eine Chance für die Alpengemeinden sein können.
"Jede Gemeinde ist zukunftsvoll!" - davon zumindest ist der erste Redner der Tagung, Florian Heiler, plenum GmbH in Wien, überzeugt. In jeder Gemeinde gibt es prinzipiell die Ressourcen, das Vermögen und das Potenzial, die eigene Zukunft bestmöglich zu gestalten. Das Feiern von erreichten Zielen und Erfolgen darf nicht vergessen werden, so Heiler. Doch bevor die TeilnehmerInnen diesen Hinweis beim abendlichen Bankett in die Tat umsetzen konnten, standen noch drei weitere Vorträge mit Beispielen zum unterschiedlichen Umgang mit dem Wandel sowie Exkursionen auf dem Programm.

Die verschiedenen Exkursionen führten in die nahe Umgebung von Triesenberg: Anhand des Naherholungsgebiets Malbun wurden die Grenzen von Erschliessung und Nutzungsansprüchen aufgezeigt. In Schaan ging es um die Zentrumsplanung am Beispiel Verkehr. In Mauren wurden die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Österreich und Liechtenstein vorgestellt. Hochwasserschutz, Waldbewirtschaftung, Jagd und Freizeitnutzung im Wald waren die Themen, die beleuchtet wurden.

Den Abschluss des ersten Tages bildete die 15. Mitgliederversammlung des Gemeindenetzwerks, bei der unter anderem zahlreiche neue Mitglieder willkommen geheissen wurden.

Den zweiten Tag der Tagung eröffnete Maurizio Pallante, Vorsitzender und Gründer der "Bewegung für glückliches Schrumpfen". Er zeigte den gängigen Wachstumszwang mittels Steigerung des BIP auf und konterte mit neuen Ideen für Zufriedenheit und Lebensqualität. Wie die Umwelt geschont und die Gemeinden gleichzeitig entlastet werden können, zeigte das Vorarlberger Beispiel "Ökologisches Beschaffungswesen" auf.

In verschiedenen Workshops wurden zum Abschluss der Tagung Lösungsansätze diskutiert nach dem Motto: Was können Gemeinden bzw. Regionen tun in den Themenbereichen grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus, Einbindung der Bevölkerung in das aktuelle Thema Energie, ressourcenschonende Raumplanung und energieeffizientes Bauen?
Präsentationen und einige Fotos zur Tagung finden Sie unter www.alpenallianz.org/de/infoservice (de, fr, it, sl)

Quelle: Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen"
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