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Dreitausend gegen Heliskiing in den Dolomiten

Heliskiing

Auch der Dachverband der Alpenvereine CAA findet, dass Heliskiing überflüssig sei und befürwortet ein Verbot. © michael berger / pixelio.de

Innerhalb weniger Tage haben sich über 3'000 Menschen der Forderung einer Gruppe von SkitourengeherInnen angeschlossen, Heliskiing in den Dolomiten zu verbieten. Es widerspreche den Naturschutzbestimmungen im UNESCO-Weltnaturerbe.
Lärm und Störung der Tiere zum Trotz lassen sich auch in den italienischen Alpen jedes Jahr SkifahrerInnen vom Piemont über das Aostatal bis in die Dolomiten auf die verschneiten Gipfel fliegen. Zahlreiche Versuche, den Helikopterflügen durch eine nationale Gesetzgebung Grenzen zu setzen, sind bisher gescheitert. In der Region Trentino-Südtirol ist Heliskiing zwar verboten, SkifahrerInnen lassen sich aber im Gletschergebiet der Marmolada von Hubschraubern absetzen, die in der benachbarten Region Veneto gestartet sind. Das sei mit der Alpenkonvention nicht konform. Zu diesem Schluss kommt das Ständige Sekretariat in einem kürzlich veröffentlichten Bericht zu den "Bestimmungen der Vertragsparteien über die Verwendung von Kraftfahrzeugen und motorisierten Luftfahrzeugen in den Alpen". Mit dem Tourismus- und Verkehrsprotokoll verpflichten sich die Alpenländer Heliskiing soweit wie möglich zu beschränken oder zu verbieten.
Quelle und weitere Informationen: www.alpenverein.it/de/natur-umwelt , www.alpconv.org/NR/rdonlyres , www.thetop.it/index (it)