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Energieeffizientes Bauen: Gemeinden als Vorbilder

St.Gerold Gemeindezentrum

Das Gemeindezentrum St.Gerold/A aus heimischem Holz ist mit dem Holzbaukunst-Preis 2009 ausgezeichnet worden. © Vorarlberger Holzbaukunst

Die privaten Haushalte in den Alpenländern verbrauchen rund 30 Prozent der gesamten Energie. Der weitaus grösste Teil entfällt dabei auf die Raumwärme, wobei vornehmlich Heizöl und Erdgas zur Wärmeproduktion eingesetzt werden. Das belastet stark die CO2-Bilanz. Gleichzeitig lässt sich in keinem anderen Sektor so billig und effizient eine so grosse Menge an CO2 einsparen wie im Gebäudebereich. Das Funktionsprinzip ist einfach: Ein Gebäude soll die Wärmeverluste minimieren und zugleich die solaren Gewinne maximieren. Energieeffiziente Bauten und Sanierungen reduzieren nicht nur die Kosten für Energie, sondern stärken bei Verwendung regionaler Baustoffe auch die regionale Wirtschaft.
Zahlreiche Mitgliedsgemeinden der Allianz nehmen bei Förderung solcher Niedrigstenergiebauten eine Vorbildfunktion ein: Zu den Pionieren gehört die Gemeinde Ludesch/A, die 2005 ihr Gemeindezentrum im Passivhaustandard aus Holz aus den eigenen Wäldern baute. In den romanischen Alpenregionen tun sich ebenfalls Vorreiter hervor, auch dank der tatkräftigen Unterstützung des Gemeindenetzwerks: So hat die Gemeinde Auzet/F im Rahmen von DYNALP² vier Wohnungen im Passivhaustandard geplant. Noch einen Schritt weiter ist die Gemeinde Zwischenwasser/A. Sie gehört zu den energieeffizientesten Gemeinden Europas. Zwischewasser hat eine Gesamtenergie-Strategie erarbeitet, die hilft die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energieträger zu fördern. Ausserdem müssen alle öffentlichen Bauten nach dem Passivhausstandard gebaut werden.
Wie auch Ihre Gemeinde zum Vorbild für energieeffizientes Bauen wird, erfahren Sie im CIPRA compact "Bauen und Sanieren im Klimawandel" unter www.cipra.org/de/cc.alps/ergebnisse/compacts (de/fr/it/sl)