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Gemeinden können den Klimawandel mit Phenoclim beobachten

Ein Forscher von CREA trifft eine Schulklasse, die am Phenoclim-Programm für bürgernahe Wissenschaft mitwirkt.

Ein Forscher von CREA trifft eine Schulklasse, die am Phenoclim-Programm für bürgernahe Wissenschaft mitwirkt. © Floriane Macian/CREA

Das Phenoclim-Programm wurde 2004 vom Forschungszentrum der Alpinen Ökosysteme (CREA) ins Leben gerufen und fordert Gemeinden und BewohnerInnen der Alpen auf, in ihrer Umgebung die Auswirkungen des Klimawandels auf Bäume zu messen.
Zeitpunkt der Blüte und des Blattaustriebs sind als Merkmale leicht zu beobachten und gute Indikatoren für den Klimawandel, da ein leichter Temperaturanstieg das Erwachen der Natur im Frühling um mehrere Tage beschleunigen kann. 2009 ermöglichten freiwillige HelferInnen die Beobachtung von 136 Standorten, (in Frankreich, der Schweiz und Italien), in deren Nähe CREA 60 Temperaturmessstationen errichtet hatte. Nach kurzer Zeit zeigten die Gemeinden Interesse, aktiv am Programm mitzuwirken. Sie fingen an, Daten im Gemeindegebiet zu sammeln und diese in eine Indikatorentafel einzuordnen. Das Projekt ist auch ein gutes Mittel, um Bevölkerung und Schulen konkret für das Thema Klimawandel zu sensibilisieren und zu engagieren.
Für Informationen oder Anmeldung zur Teilnahme am Programm: www.crea.hautesavoie.net/eng/html/page.php (en/fr), phenoclim@crea.hautesavoie.net