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Hohe Klimaauflagen für Neubauten ab 2020

Sonnenkollektoren

Ein Bild, das aufgrund einer EU-Richtlinie in Zukunft häufiger zu sehen sein wird: Sonnenkollektoren auf älteren Gebäuden. © CIPRA International

Ab 2020 müssen Neubauten in der EU strikte Auflagen in Hinblick auf die Energiebilanz erfüllen. VertreterInnen des Europaparlaments und EU-Staaten einigte sich vergangene Woche darauf, dass Neubauten künftig fast keine Treibhausgase mehr emittieren dürfen.
Zudem muss der noch verbleibende Energiebedarf zu einem bedeutsamen Anteil aus erneuerbaren Quellen stammen. Für öffentliche Gebäude soll die Regelung bereits zwei Jahre früher gelten.
Weiters müssen die EU-Staaten die Umwandlung bestehender Gebäude in Null-Energie-Häuser vorantreiben. Die EU-Staaten sollen hierfür Solaranlagen und effiziente Heizungen und Klimaanlagen fördern. Um die Umbauten zu finanzieren werden zusätzlich zu den staatlichen Finanzierungen EU-Förderprogramme ausgearbeitet.
Für Ferienhäuser, religiöse und denkmalgeschützte Gebäude etc. sollen Sonderregelungen gelten. Diese müssen vom EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten noch angenommen werden. Anfang Januar 2010 dürften diese ausstehenden Entscheide gefällt sein. Dann haben die Staaten zwei Jahre lang Zeit die Vorgaben umzusetzen.
Das eindeutige Signal der EU in Sachen Klimaschutz ist auch als Motivation und Herausforderung für die "Alpenstädte" zu verstehen, in diesem Bereich aktiv zu werden. Bestehende oder geplante Initiativen in den Städten können dem Verein "Alpenstadt des Jahres" mitgeteilt werden.
Passend zum Thema findet im Frühling eine Exkursion sowie ein Austausch über energieeffizientes Sanieren und Bauen in Alpenstädten und Gemeinden in Bozen/I statt. Nähere Infos folgen demnächst.
Quellen: www.faz.net/s, http://umweltenergie.blogspot.com/2009/11