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CIPRA-International verabschiedet Resolution zur Ski-WM 2005 im Veltlin/I

Skifahrer

Skipisten in den Hochalpen sind eine ernsthafte Bedrohung für die Vogelwelt. © www.oekologische-forschung.de

Die Delegiertenversammlung der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA verabschiedete am 23. Oktober 2003 in Salzburg/A eine Resolution zur Weltmeisterschaft 2005 im Veltlin/I und verlangt darin vom internationalen Skiverband FIS die Beachtung seiner Umweltrichtlinien.
Veranlassung waren die Vorbereitungen zu den Skiweltmeisterschaften in Bormio/I und Santa Caterina Valfurva/I, die gravierende Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft haben. Nach Meinung von CIPRA-International hätten diese Eingriffe, die innerhalb des Nationalparks Stilfserjoch/I vorgenommen wurden, vermieden werden können und müssen.
Daher fordert CIPRA-International von der FIS, dass Sportveranstaltungen dieser Art mit dermassen schwerwiegenden Umweltbelastungen in den Alpen nicht mehr stattfinden dürfen und dass die Umweltschutzkriterien für die Auswahl der Bewerbungen verbindlich werden. Für die Veranstaltungen soll die Wiederverwendung von bereits existierenden Pisten und Einrichtungen verpflichtend sein. Darüber hinaus sollen Bewerbungen, die Eingriffe in Naturschutzgebiete vorsehen, generell abgelehnt werden.
Die Resolution als pdf unter www.cipra.org/de/alpmedia/positionen (de)