Natur und Lebensqualität stärken

Wie können Gemeinden die Klimakrise bewältigen und zugleich Natur und Lebensqualität stärken? Das Projekt «Naturbasierte Lösungen in den Alpen» mit CIPRA-Beteiligung zeigt, wie das im Alpenraum funktionieren kann, welche Voraussetzungen es braucht und wie sich solche Lösungsansätze erfolgreich auf andere Regionen übertragen lassen.

Der Alpenraum spürt die Folgen des Klimawandels besonders deutlich. Extremwetterereignisse wie Starkregen und Stürme, Naturgefahren wie Lawinen, Muren und Felsstürze, Wasserknappheit und Hitze stellen Gemeinden vor immer grössere Herausforderungen. Diese Veränderungen im Alpenraum haben auch massive Auswirkungen auf die Biodiversität und damit auf Land- und Forstwirtschaft sowie die Gesundheit der Bevölkerung. Naturbasierte Lösungen nutzen die Funktionen von Ökosystemen gezielt, um Auswirkungen auf den Klimawandel zu mindern und dabei ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile miteinander zu verbinden.

Ziel des Projekts ist es, Gemeinden mit praxisnahen Empfehlungen und Werkzeugen zu unterstützen, ihre Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels zu stärken und gleichzeitig Natur und Lebensqualität zu fördern. Als ersten Schritt sind dafür Gemeinden im Perimeter der Alpenkonvention aufgerufen bis Ende Oktober 2027 an einer Umfrage teilzunehmen. 

Das Projekt wird von März 2026 bis Februar 2029 von ifuplan (Lead), CIPRA International und Allianz in den Alpen durchgeführt und durch das Umweltbundesamt Deutschland sowie das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Deutschland im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention finanziert.

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