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Gemeinsames Gedenken an Danilo Re

Symbol der Freundschaft: Das «Memorial Danilo Re» verbindet Schutzgebiete alpenweit seit 25 Jahren. © ALPARC

Seit 25 Jahren treffen sich anlässlich des «Memorial Danilo Re» alljährlich Mitarbeitende aus den Schutzgebieten der Alpen. Im Januar 2020 fand der sportliche Wettkampf und Erfahrungsaustausch in den Hohen Tauern/A statt.

Danilo Re war Parkwächter im damaligen Park Valle Pesio e Tanaro, der heutigen Park- und Naturschutzverwaltung von Cuneo/I. Er starb 1995 im Dienst durch einen Unfall. Die ihm gewidmete Veranstaltung fand dieses Jahr vom 16. bis 19. Januar 2020 im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern statt. Die Initiative startete 1996 als sportlicher Wettbewerb zwischen piemontesischen Parkrangern in Erinnerung an ihren verstorbenen Kollegen und wurde über die Jahre zu einer internationalen Angelegenheit. Seit einigen Jahren finden dabei auch Workshops für die Mitarbeiter der alpinen Schutzgebiete statt. Die Themen wechseln von Ausgabe zu Ausgabe. Der diesjährige Workshop war der Rolle der Parkranger im Zusammenhang mit dem Einfluss des Klimawandels auf ihre tägliche Arbeit in den alpinen Schutzgebieten gewidmet.

Es ist mehr als ein Wettbewerb und ein Workshop: Die Veranstaltung symbolisiert die Freundschaft, die Bemühungen und die gemeinsamen Ziele aller Gemeinden der alpinen Schutzgebiete. Abseits der sportlichen Wettbewerbe wie Skirennen, Skilanglauf, Skibergsteigen und Schiessen bietet diese Gedenkfeier auch die Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. Sie bewirbt die Schutzgebiete des Alpengebiets auf internationaler Ebene, sowohl in logistischer und sportlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die eher mit dem Tourismus und dem Umweltschutz verbundenen Aspekte. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Alpiner Schutzgebiete Alparc organisiert, das in diesem Jahr auch seine Generalversammlung im Rahmen der Veranstaltung abgehalten hat.

 

Weiterführende Informationen:

www.alparc.org/danilore/