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Karpatenkonvention in Kraft

Karpaten

Die Karpaten beherbergen rund 200 Pflanzenarten, welche sonst nirgends wachsen. © Derkovà M.

Nach der Ratifizierung durch den vierten Unterzeichnerstaat, Ungarn, ist am 4. Januar die Karpatenkonvention in Kraft getreten. Die Slowakei, Tschechien und die Ukraine haben die Konvention ebenfalls bereits ratifiziert, während Polen, Rumänien sowie Serbien und Montenegro dies noch nicht getan haben.
Im Juni findet die erste Konferenz der Vertragsparteien statt, bei welcher Entscheidungen bezüglich dem anstehenden Arbeitsprogramm der Konvention getroffen werden sollen.
Die Karpatenkonvention wurde nach dem Vorbild und in Zusammenarbeit mit der Alpenkonvention entwickelt, wobei verschiedene Alpenländer Unterstützung leisteten. Das Sekretariat der Konvention befindet sich zur Zeit in Wien/A und wird von der UNEP, dem Umweltprogramm der UNO, koordiniert. Die Karpatenkonvention will die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Bevölkerung der Region mit dem Schutz der Umwelt verbinden. Heute leben rund 18 Millionen Menschen in den Karpaten.
Quellen und Infos: www.carpathianconvention.org/index.htm (en), www.unep.org/Documents.Multilingual/Default (en)