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Innovatives Bauen in den Alpen

Im österreichischen Bundesland Salzburg sowie in den bayerischen Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land wird seit Anfang 2005 ein Partner-Netzwerk für "Innovatives Bauen" geknüpft.
Im Mittelpunkt stehen dabei Kundenorientierung und Nachhaltigkeit. Das Netzwerk soll bessere Marktvoraussetzungen für nachhaltige und energieeffiziente Baulösungen schaffen. Unternehmenskooperationen werden unterstützt und der Zugang zu Fördermitteln wird über das Netzwerk erleichtert.
Die Internetplattform www.baueninnovativ.net dient als Drehscheibe für Erfahrungs- und Informationsaustausch. Überdies bietet sich dort die Gelegenheit, innovative Bauprojekte zu präsentieren. Die Initiative erhofft sich durch die Netzwerk-Lobby verbesserte Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Technologiepolitik. Produkt-, bedürfnis- und prozessorientierte Bauweisen sollen eine hochwertige Baukultur bewahren wie auch deren Weiterentwicklung fördern.
Am 11. November wurde das Netzwerk an der Fachhochschule Urstein/A der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Land Salzburg und das Bayerische Wirtschaftsministerium fördern die Netzwerk-Initiative mittels des Interreg III A-Programms. Die Wirtschaftskammer Salzburg, die Handwerkskammer für München und Oberbayern und weitere regionale Institutionen sind im Projektteam eingebunden.
Innovatives Bauen ist auch in der Schweiz ein Thema. Die Zeitschrift "Ideales Heim" schrieb 2005 zum ersten Mal einen Architekturpreis für Einfamilienhäuser aus. Gewonnen hat diesen Preis ein Steinhaus in Poschiavo im Kanton Graubünden, welches im Stil eines klassischen Alpenpalazzo vom Churer Architekten Conradin Clavuot gebaut wurde. Es passt ins Tal, als stünde es seit Jahrhunderten dort.
Quellen und Infos unter www.baueninnovativ.net (de), Sonntagszeitung 13.11.2005