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Ungenügende Luftqualität in den Westalpen

Auspuff und Abgase.

Je mehr Ausstoss, desto mehr Steuer: AutofahrerInnen müssen für Autos, die mehr Emissionen erzeugen, tiefer in die Tasche greifen. © http://www.kinderwelt.org

Sowohl die Schweizer als auch die europäischen Grenzwerte bezüglich Luftverschmutzung werden in den Westalpen regelmässig überschritten.
Dies zeigt eine grenzüberschreitende Analyse der Schweizer Kantone Genf, Waadt, Wallis sowie der französischen Departemente Ain, Savoyen, Hochsavoyen und des in Italien gelegenen Aostatales. Unter dem Titel "Transalp´air 2004" präsentieren diese Regionen nun eine Broschüre, welche einen Überblick über die Entwicklung ihrer Luftqualität seit 1995 gibt.
Zum ersten Mal seit Analysebeginn konnte 2004 in den Städten eine Stickoxid-Konzentration unterhalb der schweizerischen und europäischen Zielwerte gemessen werden. Die Ozonwerte sind witterungsbedingt wieder geringer als während des Hitzejahres 2003, die Feinstaubwerte blieben stabil. Bei den
Ozon- und Feinstaubwerten wurden jedoch grosse regionale Unterschiede identifiziert. Beispielsweise ist das transitgeplagte Bergtal von Aosta dreimal stärker durch Ozon belastet als der Kanton Genf, ähnlich verhält es sich mit den Feinstaub-Konzentrationen.
Quelle und Infos: www.arpa.vda.it/allegati/TRANSALPAIR(high)_2545.pdf (fr)