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Dicke Luft in Tirol

Messtastion von Greenpeace zur Feinstaubmessung

Feinstaub-Messstation von Greenpeace. © Greenpeace/Jurrien Westerhof

Den InnsbruckerInnen bleibt die Luft weg: Die Belastung mit Feinstaub hat in diesem Jahr die zulässige Höchstgrenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft bereits 37 Mal überschritten. Erlaubt wären für das ganze Jahr 30 Überschreitungen.
Sind es mehr, muss der Landeshauptmann einschreiten und einen Massnahmenkatalog erstellen, um die Feinstaubbelastungen zu reduzieren. Hohe Anteile von Feinstaub in der Luft durch Verkehr und Heizungen sind an vielen Orten Österreichs ein Problem, in Innsbruck ist die Problematik jedoch besonders ausgeprägt: Die Inntal-Autobahn sorgt mit einem stetig zunehmenden LKW-Transitverkehr für grosse Staubmengen, die wegen der Tallage der Stadt nicht abziehen, sondern sich ansammeln.
Zu den Folgen der Feinstaubbelastung gehören ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen sowie Krebs. Zudem geht die Lungenfunktion vor allem bei Kindern zurück und Krankheiten dauern länger. Umweltmediziner vergleichen die Auswirkungen der Feinstaubbelastung mit denen des Passivrauchens.
Quelle und Infos: www.greenpeace.at; Der Standard Online, 16. März 2005