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Bayern: Energievisionen im Oberland

In Bayern/D verfolgt die Solidaritätsgemeinschaft Oberland weit reichende Strategien in der regionalen Energiewirtschaft. Bis zum Jahr 2035 soll der gesamte Energiebedarf der drei Landkreise Bad Tölz, Wolfratshausen und Miesbach von 6.000 GWh/Jahr komplett aus regionalen regenerativen Energiequellen gedeckt werden.
Während landwirtschaftliche Betriebe Strom mittels Biomasse und Photovoltaikanlagen produzieren sowie Rapsöl-Kraftstoffe herstellen, sollen Forstwirte mit Hackschnitzeln "einheizen". Die Investition in Geothermie-Kraftwerke soll der Region überdies Gewinne aus dem Energie-Export bescheren.
Die Initiative stösst im Oberland auf grosse Resonanz, nicht zuletzt durch die aktuellen Preisentwicklungen auf dem Mineralölmarkt. Bislang engagieren sich 40 Fachleute und Laien in Arbeitskreisen für eine Energiewende im Oberland. Beispielsweise veranstaltet die Bürgerstiftung "Energiewende Oberland" am 21. Oktober in Gmund eine öffentliche Energiekonferenz. Im Mittelpunkt stehen Kurzreferate zu den Themen Energiesparen, Solar- und Geothermie.
Quellen und Infos: Süddeutsche Zeitung 29.08.2005, www.hausham.de (de)
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