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Schneekanonen kein Tabu mehr

Nach einer neuen Studie des Landesamtes für Umweltschutz in Bayern/D soll Kunstschnee weniger schädlich sein als bisher angenommen. Am 14. Oktober soll das Thema Schneekanonen im Umweltausschuss des Landtags abschliessend beraten werden. Das bayrische Umweltministerium möchte die restriktive Genehmigung von Schneekanonen lockern.
Da davon auszugehen ist, dass es in den meisten bayrischen Skiorten aufgrund der Klimaerwärmung kaum noch Schnee geben wird, sollen Skipisten in Bayern auch grossflächig und länger im Jahr künstlich beschneit werden und Schneekanonen unbefristet zugelassen werden dürfen.
In Graubünden/CH wurde bei einer Bevölkerungsabstimmung am 26. September beschlossen, dass Schneekanonen mit Staatsgeldern unterstützt werden dürfen. Die Bündner Regierung will rund eine halbe Million Franken jährlich für Schneeanlagen einsetzen. Bisher war eine Unterstützung durch den Kanton nur in den vom Bundesgesetz über die Investitionshilfe für Berggebiete (IHG) definierten Regionen möglich.
Quellen und Infos: www.swissinfo.org/sde/swissinfo (de), Süddeutsche Zeitung, 01.10.04, S.45.