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Gesetzgebende Versammlungen im Alpenraum beschliessen verstärkte Zusammenarbeit

Die Präsidenten der gesetzgebenden Versammlungen im Alpenraum wollen verstärkt zusammenarbeiten und auch gegenüber der Europäischen Union gemeinsam auftreten. Dies haben sie mit ihrer ersten Konferenz Ende April im italienischen Varese und der dort abgegebenen Erklärung dokumentiert.
Die Präsidenten fordern die Anerkennung der besonderen "Alpinen Dimension" auf Unions- und internationaler Ebene sowie die entsprechende Anpassung der Politiken. Sie möchten zur Verstärkung des internationalen Dialogs insbesondere mit den Karpaten und den Pyrenäen beitragen. Die Beziehungen zwischen der Alpenkonvention, Interreg, den nationalen oder internationalen Verkehrspolitiken, Strukturfonds und den Landwirtschafts- und Bergpolitiken sollen verstärkt und kohärent gestaltet werden. Weiterhin fordern die Präsidenten die Erhöhung der aktiven Beteiligung der Regionen bei der Gesetzgebung auf nationaler und Gemeinschaftsebene für die Alpen und für die Bergwelt, da die Entwicklungsstrategien von den Bewohnern des Alpenraumes selbst ausgearbeitet und geteilt werden müssen.
An der Konferenz wurden jedoch keine Beschlüsse über die konkrete Form der Zusammenarbeit gefasst und es wurde keine offizielle Möglichkeit zur Diskussion der Stellungnahmen geboten.
Text der Erklärung und Quelle: www.calre.net/varese.htm (de/fr/it), CIPRA-International