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Wertvollste Naturregionen der Alpen erhalten

Seit Montag verhandeln Vertreter von 187 Staaten in Kuala Lumpur, Malaysia, über Maßnahmen zum Erhalt der weltweiten Biodiversität. Ein zentrales Thema auf der UN-Konferenz ist der Erhalt der Bergregionen. Der WWF präsentiert aus diesem Anlass eine Studie, die die 23 wertvollsten Naturregionen der Alpen identifiziert.
Die fünfsprachige Alpen-Studie haben der WWF, die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA, das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete und das Internationale Wissenschaftliche Komitee Alpenforschung mit der Hilfe von hundert Experten aus 90 Institutionen erarbeitet. Sie basiert auf einer Analyse der wichtigsten Lebensräume für Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien, Insekten und Flora sowie Süßwasser-Ökosysteme.
Der Report sei ein Modell für die Umsetzung der Konvention zur Biologischen Vielfalt in großen Bergregionen und ein Beitrag zur Realisierung der Alpenkonvention. Dabei sollen die identifizierten Regionen nicht vollständig unter Schutz gestellt werden, sondern angepasste Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung zusammen mit lokalen Interessengruppen entwickelt werden.
Von der UN-Konferenz fordern die Herausgeber der Studie, den vorliegenden Arbeitsplan für einen umfassenden Schutz aller Bergregionen der Erde anzunehmen.
Institutionen oder Personen, die in einer der 23 Regionen im Bereich Biodiversität tätig sind, sind in einem "Call for participation" aufgerufen, sich an der Erarbeitung und Umsetzung eines Aktionsplans zur Erhaltung der Biodiversität zu beteiligen.
Studie (pdf, 2760 kb): www.cipra.org/de/alpmedia/news