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Biodiversität im Alpenraum braucht mehr Aufmerksamkeit

Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts UFOPLAN zur Biodiversität in den Alpen wurden anlässlich einer Tagung Anfang Oktober präsentiert und jetzt online veröffentlicht. Im Auftrag des deutschen Umweltbundesamts wurde untersucht, wie das aktuelle Wissen zur Biodiversität im Alpenraum zusammengefasst, die Alpen- und die Biodiversitätskonvention stärker verknüpft und zielgerichtet umgesetzt werden können.
Sehr gut untersucht sind derzeit die Auswirkungen von Land- und Forstwirtschaft auf die biologische Vielfalt im Alpenraum, weniger gut diejenigen von Verkehr, Energiewirtschaft und Siedlungstätigkeit. In einem Thesenpapier werden konkrete Projekte zur Umsetzung der beiden Konventionen gefordert. Verstärkt müssen ökologische Wechselwirkungen und sozio-ökonomische Verflechtungen in den Projekten berücksichtigt werden. Daten zu Umsetzungsprojekten der Alpen- und Biodiversitätskonvention sollten gesammelt und in einer Plattform für den Erfahrungsaustausch zur Verfügung gestellt werden. Ausserdem ist ein alpenweites Biodiversitätsmonitoring erforderlich.
In einem zweiten Thesenpapier werden prioritäre Bereiche für die künftige Biodiversitätsforschung aufgezeigt.
Quelle und Info: www.eurac.edu/Org/AlpineEnvironment/Ufoplan (de)