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Medienmitteilung

«Architektur schafft Nachbarn»

(c) David Schweizer

Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA lädt am 5. April 2016 ab 17 Uhr an die Universität Liechtenstein zur Veranstaltung «Architektur schafft Nachbarn» ein. Dieser Abend findet im Rahmen einer Etappe der Wanderausstellung «Constructive Alps» statt.

Am 5. April um 17 Uhr wird die Veranstaltung von der liechtensteinischen Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer, Hugo Quaderer, dem Mitgründer des Architekturpreises und Schatzmeister von CIPRA International, und Ulrich Seewer, dem Vizedirektor des Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE, feierlich eröffnet. Eine Ingenieurin und ein Architekt geben dann Einblick in ihr spannendes Objekt, das Direktgewinnhaus in Zweisimmen/CH, das bei «Constructive Alps» mit einem Würdigungspreis ausgezeichnet wurde.

Ab 18 Uhr widmet sich Fred Frohofer ganz dem Thema «Architektur schafft Nachbarn». Das Gründungs- und Vorstandsmitglied von Neustart Schweiz, einem Beispielmodell für lebenswerte Nachbarschaft, fragt nach, wo gute Nachbarschaft entsteht, wie viel räumliche Nähe es dafür braucht und verträglich ist, und welche Rolle die Architektur dabei spielt. Neustart Schweiz hat einen innovativen Ansatz entwickelt, um durch das rechte Mass an Verdichtung und ein neues Denken zu Nachbarschaft einen schonenden Umgang mit Grund und Ressourcen zu gewährleisten und Lebensqualität zu erhalten. «Damit das gelingen kann, braucht es eigentliche ʼBetriebssystemeʼ für Bauten, also einerseits bauliche Massnahmen, anderseits Angebote sowie Identifikationen und Engagement der Nutzenden», so Fred Frohofer. In seinem Vortrag beleuchtet er den Weg in eine nachhaltig gelebte Zukunft mit Hilfe multifunktionaler Nachbarschaften und gemeinschaftlich genutzter Infrastrukturen, so genannter Commons. Er spricht dabei zum Beispiel Tauschkreise oder Gemeinschaftsgärten an und wie diese baulich abgestimmt werden können.

Im Anschluss an den Vortrag haben die Gäste Gelegenheit, an 15-minütigen Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen. Zum Abschluss dieses Abends im Zeichen des nachhaltigen Sanierens, Bauens und Miteinanders lädt die Universität Liechtenstein zu einem Apéro ein.

Liechtenstein massgeblich beteiligt

Der  internationale Architekturpreises für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen «Constructive Alps» wurde 2015 von der Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Fürstentum Liechtenstein sowie mit Unterstützung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA und der Universität Liechtenstein 2015 zum dritten Mal vergeben. Die mit 50‘000 Euro dotierte Auszeichnung fördert und fordert eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Bauweise in gesamten Alpenraum. Eine Jury von sechs Architektur-expertInnen wählte aus 350 Einreichungen die 32 schönsten und klimafreundlichsten aus. Die 32 nominierten Projekte sind nun im Rahmen einer Wanderausstellung quer durch die Alpen zu sehen, bis 10. April kann man diese noch an der Universität Liechtenstein erleben.

Die Abendveranstaltung am 5. April wird organisiert von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, mit Unterstützung des Liechtensteinischen Amts für Umwelt und der Universität Liechtenstein.

Programm

Das Programm der Veranstaltung am 5. April können Sie hier downloaden.

Rückfragen

Magdalena Holzer, CIPRA International, Sekretariat des Architekturpreises, Telefon: +423 237 53 53 13; E-Mail: info@constructivealps.net; Bilder in Druckqualität: www.constructivealps.net/presse;

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