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Gästeverhalten

© julochka / flickr

Was wollen TouristInnen?

«Alles fährt Ski» ist Vergangenheit. Die AlpentouristInnen sind vielseitiger geworden. Sie wollen nicht mehr nur Skifahren, sondern auch Schneeschuhlaufen, Konzerte besuchen, sich in Wellness-Oasen oder Meditationskursen erholen, regionale Spezialitäten geniessen oder lokales Brauchtum erleben.

Die Zahl der WintersportlerInnen in den Alpen ist seit Jahren rückläufig. Nur noch knapp die Hälfte der Gäste kommt wegen des Skifahrens. Studien belegen, dass Zusammenschlüsse von Skigebieten oder eine neue Gondelbahn zwar kurzfristig mehr BesucherInnen bringen, diese dann aber andernorts fehlen. Längerfristig hält der Effekt nicht an, da die Zahl der WintersporterInnen dennoch abnehmend ist. Wer nur gelegentlich Skifahren geht, wartet auf ausgezeichnete Bedingungen, und auch leidenschaftliche WintersportlerInnen wollen Schneesicherheit und Pistenkilometer. Das bedeutet, sie werden mit der steigenden Schneedecke in höhere Lagen mitziehen, und das Angebot und die Leistung genau prüfen.

Die Gäste suchen in den Alpen Entspannung, positive Erlebnisse und Abstand vom hektischen Alltag. Dabei schätzen sie qualitativ gute Angebote, und zwar in jedem Preissegment. Hierbei ist die einzigartige Landschaft das grösste Kapital. Sie und die Gastfreundschaft der AlpenbewohnerInnen bilden die Grundlage, auf der TouristikerInnen eine Vielzahl von nachhaltigen und ressourcenschonenden Produkten und Angeboten entwickeln können.

 

Quellen: