Olympische Spiele 2038: Nationalrat verweigert nationale Mitsprache

Der Nationalrat hat am 1. Oktober die Möglichkeit eines Referendums zur Unterstützung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 abgelehnt. CIPRA Schweiz kritisiert diesen Entscheid scharf: Trotz der nationalen Tragweite des Projekts soll die Schweizer Bevölkerung nicht über die Unterstützung der Spiele mitentscheiden können. Unter dem Zeitdruck des IOC wird die nationale Debatte an der Urne verhindert.

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Das Parlament darf sich nicht von den leeren IOC-Versprechen verführen lassen
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Die Winterspiele 2038 sollen in der Schweiz stattfinden. CIPRA steht der Durchführung sehr kritisch gegenüber. Das Parlament darf den IOC-Versprechen nicht blind vertrauen und der Naivität des Bundesrats nicht folgen. Es muss der Kandidatur Leitplanken setzen, Kompensationen für Umwelt- und Klimaschäden einfordern und der Bevölkerung eine Mitsprache über ein Referendum ermöglichen.
Hochwasserschutz und naturbasierte Lösungen verbinden
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Im Projekt FLOW-BIOS arbeiten fünf Biosphärenparks gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien und CIPRA International daran, wie naturbasierte Lösungen auf privaten Flächen erfolgreich umgesetzt werden können.
CIPRA Schweiz mit neuem Präsidium
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Am 11. Juni 2026 fand in Bern die Delegiertenversammlung von CIPRA Schweiz statt. Die Delegierten genehmigten den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2025 und wählten ein neues Präsidium sowie einen teilweise erneuerten Vorstand. An der Versammlung nahm auch Uwe Roth teil, der die Anwesenden mit einem Grusswort von CIPRA International begrüsste und über aktuelle Entwicklungen auf internationaler Ebene informierte. Im Anschluss diskutierten am CIPRA Forum Vertreterinnen und Vertreter aus Umweltorganisationen, Wissenschaft, Verwaltung, Destinationen und Tourismuswirtschaft über die Zukunft des alpinen Tourismus.
Wie viel Tourismus ist genug? – CIPRA Forum 2026
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Am 11. Juni diskutierten am CIPRA Forum 2026 in Bern 46 Vertreterinnen und Vertreter aus Umweltorganisationen, Wissenschaft, Verwaltung, Destinationen und Beratung über die Zukunft des alpinen Tourismus. Im Zentrum stand die Frage, wie sich die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Alpenraum mit den ökologischen und sozialen Grenzen vereinbaren lässt.

Veranstaltungen

  • 2026-10-21T00:00:00+02:00
  • 2026-10-22T23:59:59+02:00
  • Inselhalle Lindau, Zwanzigerstraße 10, 88131 Lindau, DEUTSCHLAND
21.10.2026 - 22.10.2026
EUSALP Jahresforum 2026 Inselhalle Lindau, Zwanzigerstraße 10, 88131 Lindau, DEUTSCHLAND
  • 2026-10-29T00:00:00+01:00
  • 2026-10-30T23:59:59+01:00
  • Stadtmühle und Pfarreizentrum, 6130 Willisau
29.10.2026 - 30.10.2026
Swiss Water & Climate Program 2026: "Wasser in der Landschaft" Stadtmühle und Pfarreizentrum, 6130 Willisau
  • 2026-10-29T09:30:00+01:00
  • 2026-10-29T17:00:00+01:00
  • Eventfabrik, Bern
29.10.2026
Nationale Tagung 2026 «Planen und Bauen im Lärm» Eventfabrik, Bern

Projekte und Aktivitäten

FLOW-BIOS
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Im Umgang mit alpenweit steigenden Hochwasserrisiken leisten naturbasierte Lösungen einen wichtigen Beitrag, doch dafür braucht es Flächen, die oft in privater Hand sind. Deshalb untersucht das Projekt FLOW-BIOS gemeinsam mit österreichischen und schweizerischen UNESCO-Biosphärenreservaten, wie naturbasierte Lösungen auf privaten Flächen erfolgreich umgesetzt werden können.
Alpine Changemaker Network
Alpine Changemaker Network
Wie kann man die ökosoziale Transformation im Alpenraum voranbringen? Das Projekt «Alpine Changemaker Network» verbindet alpine Traditionen, die sich in zeitgenössischer Kunst, Kultur und Design spiegeln, mit aktuellen Ansätzen zur Bewältigung globaler Krisen.
Via Alpina Youth – walking the change
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[Projekt abgeschlossen] Der Weitwanderweg Via Alpina verbindet seit über 20 Jahren alle Alpenländer. Das Projekt «Via Alpina Youth – walking the change» verbreitet Wissen, Ideen und Möglichkeiten zu nachhaltigen Lebensstilen, Inklusion, Umweltschutz und Klimawandel entlang des Weges.