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Kopfsache: Unser Bild vom Klimaschutz

Wie Worte wirken: Online-Konferenz zu Kommunikation über die Klimakrise. (c) Johannes Gautier

Klimawandel, Klimakrise, Klimanotstand: Wie finden wir die richtigen Worte, um über die globale Erwärmung zu sprechen? Bei der Online-Konferenz der Alpinen Partnerschaft für lokale Klimaaktionen am 30. Juni und 1. Juli 2020 steht die Kommunikation über Klimaschutz im Mittelpunkt.

Wie können wir wirkungsvoller und kreativer über Klimathemen diskutieren? Wie schaffen wir gemeinsam den Übergang zu klimaneutralen und resilienten Alpen? Diesen Fragen widmet sich die Alpine Partnerschaft für lokale Klimaaktionen (ALPACA) mit ihrer Online-Konferenz am 30. Juni und 1. Juli 2020 unter dem Titel «Ohren spitzen, Geschichten erzählen, Kontakte knüpfen». Auf die Teilnehmenden warten Inputs zu politischem Framing, Psychologie, Sprache und Kommunikation, interaktive Workshops mit Praxisbeispielen, Möglichkeiten zum Netzwerken und Kurzfilme zur Klimakrise.

Notstand, Wandel, Krise: Worte beeinflussen unser Denken und Handeln und sind mit Erfahrungen verbunden. Zum Beispiel wird der Notstand aufgrund eines Hochwassers ausgerufen, in der Finanzkrise bricht die Wirtschaft ein, und der Klimawandel schreitet vermeintlich langsam und kontinuierlich voran. Der norwegische Psychologe Per Espen Stoknes zeigt, welche psychologischen Barrieren uns bei der Kommunikation über die Klimakrise behindern: CO2 kann man weder sehen noch berühren, viele Folgen wie das Schmelzen der Gletscher oder Pole passieren weit weg. Die psychologische Distanz ist gross.

Die Konferenz findet wegen Covid-19 online statt. Die Digitalisierung bietet Chancen, sich weiterhin zu engagieren. So führt die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» ihren Protest mit Social-Media-Aktionen weiter. Barbara Wülser, Co-Geschäftsführerin von CIPRA International, ist überzeugt: «Gerade jetzt ist der Einsatz für mehr Klimaschutz wichtig, damit diese Krise nicht von der politischen und medialen Agenda verschwindet.»

Diese Online-Konferenz wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des deutschen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie sowie das Land Südtirol.

Weitere Informationen und Anmeldung:

www.cipra.org/de/veranstaltungen/online-konferenz-klimakommunikation