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Besucherlenkung im Alpenraum

Naturschätze der Alpen bewahren: Besucherlenkung kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. (c) Luisa Deubzer

Immer mehr Menschen suchen Erholung und Ausgleich in der alpinen Natur. Das setzt Tiere und Pflanzen, aber auch Destinationen, deren Infrastruktur und Einheimische zunehmend unter Druck. Im Projekt «speciAlps2» erarbeiten vier Pilotregionen Massnahmen zur Besucherlenkung.

Digital-Ranger informieren in Tourenportalen und auf Social Media über umweltverträgliche Bergtouren, Outdoor-Freunde reisen mit Bahn und Bus nachhaltig zu Naturschätzen, Mountainbikende fahren auf offiziell freigegebenen Wegen: Gute Beispiele für Besucherlenkung in sensiblen Gebieten gibt es überall in den Alpen, Handlungspotential ebenso. Zum Projektstart stellt speciAlps2 eine Auswahl von guten Beispielen für Besucherlenkung auf einer interaktiven Alpenkarte in vier Sprachen als Inspirationsquelle zur Verfügung. Das Herzstück des Projekts von CIPRA International und dem Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen» bildet die Arbeit in ausgewählten Pilotregionen – aus einem Dutzend Bewerbungen wurden vier ausgewählt: Naturpark Tiroler Lech/A, Steiner und Sanntaler Alpen/SL, Bergsteigerdorf Balme/I und Bad Reichenhall/D. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Pilotregionen vernetzen sich in lokalen Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren und erarbeiten gemeinsam Massnahmen zu ausgewählten Herausforderungen zur Besucherlenkung. Auf Basis der gesammelten Erfahrungen und Ergebnisse leitet das Projektteam Handlungsempfehlungen für die (Regional-)Politik ab und teilt diese in den Gremien der Alpenkonvention, sowie der Europäischen makroregionalen Strategie für den Alpenraum EUSALP. Zusammen mit jungen Menschen arbeitet das speciAlps-Team zum Thema naturverträgliche Social Media-Postings. Drei internationale Projekttreffen bieten zudem eine Plattform für einen alpenweiten Erfahrungsaustausch zwischen Pilotregionen, erfahrenen Partnerorganisationen und weiteren Interessierten.

speciAlps2 wird getragen von CIPRA International und dem Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen». Es wird ermöglicht durch das Deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).


Weiterführende Informationen: www.cipra.org/de/specialps2