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Alpenkonvention solidarisch mit anderen Berggebieten

Die Schwerpunktveranstaltung der 32. Sitzung des Ständigen Ausschusses der Alpenkonferenz hat sich mit internationalen Bergpartnerschaften beschäftigt. Die Alpenkonvention will künftig vorrangig mit AkteurInnen aus den Bergregionen Zentralasiens, dem Kaukasus, den Karpaten und dem Balkan zusammenarbeiten. Schwerpunkte sollen dabei unter anderem der Aufbau bzw. die Unterstützung von Gemeindenetzwerken und Netzwerken von Schutzgebieten sein.
An der Sitzung vom 4.-6. April in Bozen/I wurde auch eine Fülle von anderen Geschäften behandelt. In der Schwebe stehen die Arbeiten zum Thema "Bevölkerung und Kultur", wo vorerst nur eine Ausarbeitung einer unverbindlichen politischen Deklaration vorgesehen ist. Nach aktuellem Stand benötigt diese Ausarbeitung noch viel Aufmerksamkeit, damit die Deklaration der Alpenbevölkerung nach Annahme durch die Ministerkonferenz auch wirklich einen Mehrwert bringt. Delikates Thema waren auch die vielfältigen Vorbehalte, die Frankreich bei der Ratifizierung des Verkehrsprotokolls angebracht hat. Es zeichnet sich ab, dass einzelne Staaten Protest gegen diese Vorbehalte einlegen werden, um die entsprechende Zwölfmonatsfrist nicht zu verpassen.
Die Tatsache, dass Italien mit der Bezahlung seiner Beiträge an das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention mehrere Jahre im Rückstand ist, stellt weiterhin ein grosses Problem für das Funktionieren der Alpenkonvention dar. Das Ständige Sekretariat muss deshalb mit einem reduzierten Budget und einem minimalen Personalbestand auskommen. Die Stelle des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der Alpenkonvention soll im Juni (Bewerbungsschulss 30. Juni 2006) ausgeschrieben werden, die Wahl soll an der 9. Alpenkonferenz im November 2006 stattfinden.
Info: www.alpenkonvention.org (de/fr/it/sl)