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Porta Alpina - Das Tor zur Alpenwelt?

Baustelle Sedrun/CH

Die Zwischenangriff Sedrun, die grösste Baustelle Graubündens. © http://www.visiun-porta-alpina.ch

Die Bevölkerung des Kantons Graubünden/CH hat am 12. Februar 2006 einen Beitrag über 20 Millionen CHF an die Porta Alpina sehr deutlich gutgeheissen. Mit der Porta Alpina, einem Anschluss des Gotthardgebiets an den internationalen Fernverkehr, ist die Hoffnung verbunden, dass sie nicht nur Touristen sondern ein dynamisches ganzjähriges Entwicklungspotenzial bringen würde.
Bei der Porta Alpina geht es um den Ausbau des so gennanten Zwischenangriffs Sedrun im Zentrum des sich im Bau befindenden Gotthard-Basistunnels zu einem unterirdischen Bahnhof. Mittels eines 800 Meter langen Lifts könnte man in Zukunft vom Tunnelniveau mitten in die Gotthard-Bergwelt gelangen, was die Reisezeiten von und nach Zürich oder Mailand um rund die Hälfte verkürzen würde. Die Porta Alpina ist trotz eindeutigem Abstimmungsresultat nicht unumstritten. Gegner des Projekts befürchten Nachteile für den normalen Bahnbetrieb der Gotthard-Basislinie und bezweifeln die Wirtschaftlichkeit der Porta Alpina sowie die Möglichkeit negative Auswirkungen auf die Region mittels raumplanerischer Mittel wirksam einzudämmen.
Quellen und Infos: www.oeffentlicher-verkehr.gr.ch (de/it/rm); www.visiun-porta-alpina.ch (de)