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Frei wie ein Vogel? - Lichtverschmutzung als Gefahr für Zugvögel

Immer mehr Zugvögel werden auf ihrem Weg in den Süden Opfer der nächtlichen Lichtverhältnisse. Eine geschlossene Hochnebeldecke, wie sie Mitte Oktober über weiten Teilen der Schweiz vorherrschte, behindert die Orientierung der Vögel und kann nachts in Kombination mit hell erleuchteten Ortschaften eine Todesfalle für Zugvögel werden.
Die Vögel orientieren sich an den künstlichen Lichtquellen und kollidieren mit hohen Gebäuden oder finden nicht mehr aus dem "Lichtdom", der über den Städten liegt, heraus. Nach stundenlangem Irrflug und Stress fallen die Vögel dann vor lauter Erschöpfung tot zu Boden.
Nach Aussagen der Schweizerische Vogelwarte Sempach könnte eine verminderte Beleuchtung der Städte in nebligen Nächten das Risiko für die Zugvögel deutlich verringern.
Quelle und Infos: www.vogelwarte.ch/home (de)