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Minister der Alpenländer: mehr Verkehrssicherheit und Alternativen zum Strassenverkehr

Die Verkehrsminister der Alpenländer haben bei einem Treffen in der Schweiz ihren Willen bekräftigt, gemeinsam und abgestimmt auf die Bedürfnisse der Alpenländer die Verkehrssicherheit im alpenquerenden Schwerverkehr zu erhöhen und die Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene zu verstärken. An dem Treffen waren Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der EU-Kommission anwesend.
Infolge der schweren Unfälle in Alpentunnels war das permanente "Leitorgan Verkehrssicherheit und Mobilität im Alpenraum" eingesetzt worden. Die Minister haben jetzt dessen erste Ergebnisse zur Kenntnis genommen und die Aufträge für die nächsten zwei Jahre erteilt. So prüft das Leitorgan für den Transitverkehr im Alpenraum Alternativen zum reinen Strassenverkehr wie z.B. den kombinierten Verkehr. Weitere Arbeitsfelder sind die technischen Sicherheitsvorkehrungen von LKWs, die Arbeitsbedingungen der Fahrer und die Sicherheit von Tunnels mit Gegenverkehr. Ausserdem soll eine einheitliche Datenbasis über den Güter- und Personenverkehr im Alpenraum den Ländern helfen, die Planung für Infrastrukturprojekte aufeinander abzustimmen.
Quelle und Infos: www.bav.admin.ch/index (de)