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Publikation

[3312] Piz Buin. Literarische Erkundungen 1865-2015

Der 1865 von Johann Jakob Weilenmann und Gefährten erstmals bestiegene Piz Buin (heute 3.312 m) ist nicht nur einer der höchsten Gipfel der Silvretta, sondern mit Sicherheit auch der meistbeschriebene. Das liegt an der Aufmerksamkeit, die ihm früh schon als höchster Erhebung Vorarlbergs entgegengebracht wurde, wie auch an seiner prominenten Grenzlage zwischen Österreich und der Schweiz und wohl auch am Wohlklang seines romanischen Namens – denn wer wü̈rde schon Hotels oder Sonnencreme nach einer ‚Ochsenspitze‘ benennen? Die von Bernhard Tschofen zusammengestellte und kommentiere Anthologie versammelt Texte aus 150 Jahren. Ihr Spektrum lässt den Piz Buin als beispielhaften Gipfel erkennen, denn in ihnen spiegeln sich die Alpenbegeisterung und die Entwicklung der bergsteigerischen Praxis in all ihren Facetten. Die ausgewählten Beiträge reichen von den heldenhaften Berichten der ersten Besteiger über die augenzwinkernd mitgeteilten Abenteuer verrückter Engländer und schwärmerische Schilderungen alpinen Erlebens bis zum Heftchenroman. Sie umfassen aber auch bislang kaum bekannte Zeugnisse von Widerstandskämpfern und Verfolgten des Nationalsozialismus sowie zeitgenössische Texte.

Autor

Bernhard Tschofen Hg.

Verlag

bertoliniverlag.at

Erscheinungsjahr

2015

ISBN/ISSN

978-3-903023-06-2

Seitenanzahl

320

Sprache

d

Preis

22.- EUR

Bezug

http://www.bertolini-ldt.com/