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Publikation

Bauen im Permafrost

Erscheinungsjahr2009
Autor(en)Christian Bommer
Co-AutorenMarcia Phillips, Hans-Rudolf Keusen, Philipp Teysseire
HerausgeberEidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL
Internet: http://www.wsl.ch
ErscheinungsortZürich
ISBN/ISSN978-3-905621-46-4
Sprachede
Bezughttp://www.wsl.ch/publikationen/pdf/9819.pdf
Seiten129
Stationen und Stützen von Seilbahnanlagen wie auch Bahnhöfe und Bauten von Eisenbahnanlagen sind stabil und sicher gebaut. Auch im Hochgebirge in Schnee und Eis sind sie auf stabilem Fels fundiert. Touristen und Reisende erwarten diese Sicherheit. In den letzten Jahren wurde diese Gewissheit jedoch durch etliche Meldungen der Presse erschüttert: «Der Berg schmilzt weg», «der Permafrost taut auf, die Fundamente werden instabil». Das Problem des tauenden Permafrosts ist neu; nicht aber das Bauen im Permafrost. In den Alpen wurden bisher verschiedene Bautechniken eingesetzt, gewisse bewährten sich, andere weniger. Tatsache ist: Es waren in den letzten Jahren immer häufiger Schäden an bestehenden Bauten zu beklagen. Die Klimaerwärmung mit dem teilweisen Auftauen der Permafrostzonen beschleunigte diesen Prozess noch. In diesem Zusammenhang stellte sich das Bundesamt für Verkehr (BAV) als zuständige Aufsichtsbehörde von Seil- und Eisenbahnen gewisse Fragen: Ist die Sicherheit der bestehenden Anlagen noch gewährleitstet? Haben die Betreiber die Gefahren und Risiken erkannt? Welches sind wirtschaftliche resp. kostengünstige Sanierungskonzepte? Wie stellen wir sicher, dass neue Anlagen zweckmässig gebaut werden?
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