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Publikation

Ausgewählte Rechtsprobleme im Nationalpark Hohe Tauern

Erscheinungsjahr2006
HerausgeberÖsterreichischer Alpenverein
Fachabt. Raumplanung-Naturschutz
Internet: http://www.alpenverein.at/naturschutz/inde...
ErscheinungsortInnsbruck
Seitenanzahl122
Sprachede
Bezughttp://www.alpenverein.at/shop/index.php?script=
ZeitschriftAlpine Raumordnung
Seiten122
Zeitschriften Nr.Nr. 30
DokumentartZeitschrift, Broschüre
Es kann wohl als ein großartiger Erfolg bezeichnet werden, dass der einmalige Gebirgsstock der Hohen Tauern im Ausmaß von 1.836 km² durch einen Nationalpark unter Schutz gestellt werden konnte. Doch der Glaube, dass damit alle dem Nationalpark zuwiderlaufenden Begehrlichkeiten endgültig Geschichte waren, irrt gewaltig. Gerade im Herzstück des Nationalparkes Hohe Tauern-Kärnten, im Sonderschutzgebiet Großglockner-Pasterze-Gamsgrube, im Natura 2000-Gebiet und auf Alpenvereinsgrund, wurde in jüngster Zeit eine Seilschwebebahn von der Franz-Josefs-Höhe auf den hinteren Pasterzenboden, eine Staumauer am Sandersee oder die Verlängerung der Gletscherbahn hinunter zur Pasterze geplant. Aber auch im Tiroler und Salzburger Anteil des Nationalparks wird immer wieder laut über harte Tourismusprojekte nachgedacht. In der vorliegenden Dissertation hat sich Frau Ulla Winnisch genau mit dem Thema auseinandergesetzt, ob eine Verwirklichung derartiger Projekte in einem Nationalpark rechtlich überhaupt möglich sind. Dieser Band stellt aber nicht nur eine rechtliche Aufarbeitung dar, sondern ist ein wichtiges Dokument der Nationalparkgeschichte und zeigt ebenso auf, wie die rechtliche Auseinandersetzung und die rechtliche Aufarbeitung solcher Konflikte erfolgt sind.
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