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Schritte in Richtung Energiewende

Welches sind die Chancen und Hindernisse der Energiewende für französische Berggemeinden?

In Gesprächen mit VertreterInnen der Politik und Verwaltung hat CIPRA Frankreich diese identifiziert und Massnahmen entwickelt, um die Energiewende in Frankreich voranzubringen. Dazu gehören Studienreisen, Workshops und der Austausch von guten Praktiken. Dahinter steht das Programm «Tepos Alpins», Territoires à Energie Positive bzw. Energiepositive Gebiete, das CIPRA Frankreich von 2013 bis 2015 mit Unterstützung des «Comité du Massif» begleitet hat.
«Tepos Alpins» entspricht voll und ganz den Zielen der Alpenkonvention und insbesondere des Aktionsplans zum Klimawandel, der bei der Alpenkonferenz 2009 in Evian/F verabschiedet wurde. Ebenfalls steht es in Einklang mit internationalen Vereinbarungen, wie dem Abkommen zur Klimakonferenz 2015 in Paris. Profitiert haben insbesondere Gemeinden mit begrenzten personellen und finanziellen Mitteln, die sonst den Anschluss verpassen könnten. Sie befinden sich vor allem in Alpengebieten, in denen sich die Energiewende allein auf die Entwicklung von erneuerbaren Energien beschränkt. Solène Raffort vom Gemeindeverband Haute-Maurienne Vanoise sagt: «Dank ‹Tepos Alpins› wird die Raumentwicklung nun ganzheitlicher angegangen und es wurden Massnahmen zur Energiewende vorgeschlagen.» Im Abschlussbericht hat CIPRA Frankreich darüber hinaus Empfehlungen für EntscheidungsträgerInnen auf regionaler und nationaler Ebene formuliert.  

www.cipra.org/france

Quelle: Jahresbericht 2015, CIPRA International, www.cipra.org/jahresberichte

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