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Projekt "Facts4Tourism" gestartet

Beliebtes Tourismusziel: Eibsee im Wettersteingebirge

CIPRA Deutschland startet im April mit dem zweijährigen Projekt „Facts4Tourism“ zur Vermittlung tourismusrelevanter Forschungsergebnisse im deutschen Alpenraum. In drei Regionen sollen als relevant wahrgenommene touristische Entwicklungen und deren Umweltauswirkungen diskutiert, auf dem aktuellen Stand der diesbezüglichen Forschung aufbereitet und entsprechende Hand-lungsempfehlungen gegeben werden. Anschließend soll ein Dossier allen Interessensvertretenden den Stand der Wissenschaft in Sachen Tourismus zugänglich machen und so zu konstruktiven Lösungen beitragen.

Das Projekt Facts4Tourism wird von der Alpenschutzkommission CIPRA Deutschland in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) durchgeführt. Es beabsichtigt, die im deutschen Alpenraum vor Ort als relevant wahrgenommen Entwicklungen des Tourismus und vor allem deren Umweltauswirkungen zu erheben und mit regionalen Stakeholdern und Akteur*innen aus verschiedensten Bereichen zu diskutieren. Darauf aufbauend wird der Stand der diesbezüglichen Forschung aufbereitet sowie eine Prognose der touristischen Entwicklung des deutschen Alpenraums und entsprechende Handlungsempfehlungen ausgearbeitet. Diese Arbeitsschritte bauen – wo möglich – auf bereits bestehende Erkenntnisse der Alpenkonvention auf.

Der aktuelle Stand der Wissenschaft bezüglich der zum Teil sehr kontrovers geführten Diskussion um die soziale und vor allem ökologische Tragfähigkeit der Regionen (wird allen Interessensvertretenden in einem Dossier zugänglich gemacht. Dieses faktenbasierte Dokument soll zu einer konstruktiven Lösung beitragen. Dazu werden die bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse vor dem Hintergrund der lokalen Erfahrungen der Alpenbewohner*innen allgemeinverständlich aufbereitet. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung von Aspekten der Resilienz beleuchtet, um so auch weiteren aktuellen Themen wie der Corona-, Klima- oder Biodiversitätskrise gerecht zu werden. Die Zielgruppe des Projekts sind Menschen im Alpenraum, die den Tourismus auf unterschiedlichste Weise beeinflussen bzw. von diesem beeinflusst werden.

Förderhinweis

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

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