Nachhaltig reisen, Grenzen überwinden: YOALIN startet in den Sommer
Mit dem Kick-off in Liechtenstein ist YOALIN in eine neue Saison gestartet: Rund 40 junge Menschen aus dem Alpenraum trafen sich, um mehr über klimafreundliches Reisen, ökologische Vernetzung und nachhaltige Mobilität zu erfahren. Das CIPRA-Projekt verbindet seit 2018 junge Menschen, die die Alpen nachhaltig entdecken möchten.
Die Teilnehmenden erwartete ein vielseitiges Programm: ein Spaziergang unter der Leitung von Vogel-Experte Steven Lampert, ein praktischer Naturschutzeinsatz mit der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) sowie intensive Diskussionen zum nachhaltigen Reisen und zu persönlichen Reiseerfahrungen. Ergänzt wurde das Wochenende durch Inputs von «Ambassadors», ehemaligen Teilnehmenden, die das Projekt bis heute mitgestalten.
Besonders in Erinnerung blieben aber die Begegnungen mit Menschen aus dem gesamten Alpenraum. Seit dem Projektstart 2018 ermöglicht YOALIN jungen Menschen, die Alpen im Sommer klimafreundlich zu entdecken, neue Perspektiven auf nachhaltiges Reisen zu gewinnen und Teil einer stetig wachsenden Community zu werden.
Auch abseits des Kick-offs tut sich einiges: So fand bereits ein MeetUp – ein regionales Treffen der Community – in Slovenien statt. Bei einer Wanderung konnten die Teilnehmenden Reisepläne schmieden. «Wir sprachen über Overtourismus, Naturschutz und darüber, wie wir alle ein bisschen bewusster reisen können», erzählt Ambassadorin Élise Bouhélier, die das MeetUp organisierte. Als ehemalige YOALIN- Reisende engagiert sie sich ehrenamtlich für das Projekt. «Ich möchte anderen dieselbe Möglichkeit geben, die ich hatte. YOALIN endet nicht, wenn der Sommer vorbei ist - es löst einen Welleneffekt aus, der weiter Kreise zieht.»
YOALIN ist eine Initiative der CIPRA und des CIPRA Jugendbeirats (CYC) und wird unterstützt von der Alpenkonvention und der AG7 der EUSALP. Finanziert wird es von zwei Vertragsparteien der Alpenkonvention – Österreich und Deutschland –, der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein, sowie über das Erasmus+-Projekt «Alpine Youth on the Move».