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CIPRA Schweiz würdigt klimagerechten Tourismus

Die Preisträgerinnen und Preisträger (c) CIPRA Schweiz

Was haben junge BergsportlerInnen, eine Schweizer Klimainitiative und Inkafamilien aus den Anden gemeinsam? Sie alle gewinnen den CIPRA Schweiz Preis 2019.

In den Anden, ähnlich wie in den abgelegenen Regionen der Alpen, finden viele Menschen oft keine Arbeit und müssen deshalb in die Städte abwandern. Durch das Projekt «Inkas Vivientes» gewinnen Reisende Einblicke in das Leben und die Bräuche von Inkas. So können die rund 50 in Peru lebenden Quechua-Familien ein weiteres Einkommen erwirtschaften. Das Projekt erhielt in diesem Jahr den Solidaritätspreis von CIPRA Schweiz.

Die Hauptpreise gingen an die Projekte «Cause We Care» von der Stiftung myclimate und an die NGO «Protect Our Winters» (POW). Privatpersonen und Unternehmen haben sich im Projekt «Cause We Care» zusammengeschlossen, um gemeinsam für den Klimaschutz aktiv zu werden: Reisende buchen ein Zimmer oder ein Tourismusangebot mit einem freiwilligen Aufpreis. Die Leistungsträger verdoppeln diesen Beitrag und investieren einen Teil in Nachhaltigkeitsprojekte, zum Beispiel in ein Förderprogramm für Wärmepumpen in der Schweiz oder in Filtersysteme für Schulen und Haushalte in Uganda.

Kochen mit regionalen Zutaten oder Lebensmittelabfälle vermeiden: In unterschiedlichen Projekten regen die jungen BergsportlerInnen der NGO «Protect Our Winters» BesitzerInnen von Hotels und Berghütten an, klimabewusster zu werden. Des Weiteren geben sie in Workshops Tipps, was SchülerInnen zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Ihr Einsatz und das Verantwortungsgefühl im Bergsport überzeugte die Jury.

 

Weiterführende Informationen: 

www.cipra.org/de/cipra/schweiz/aktivitaeten-projekte/cipra-preis-2019inkasvivientes.org/ (es), www.causewecare.ch/www.protectourwinters.ch