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Ausgezeichnete Baukunst

Luftig, hell und ganz aus Holz: Das Landwirtschaftliche Zentrum in Salez/CH gewinnt den Preis für klimabewusste Baukultur in den Alpen. (c) Seraina Wirz

Klimavernunft trifft Ästethik: Die Schweiz und Liechtenstein verliehen zum fünften Mal den Architekturpreis «Constructive Alps» für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen.

Die prämierten Bauten zeigen exemplarisch, wie man mit natürlichen Ressourcen und innovativen Ideen die Bautraditionen des Alpenraumes klimaeffizient fortführen kann. Denn «wo die Berge hoch und die Abhänge steil sind, verändern die Folgen des Klimawandels die Lebensformen, die Landschaft und die Architektur», schreibt Köbi Gantenbein, Vorsitzender der «Constructive Alps»-Jury und Verleger des Magazins Hochparterre.

Projekte aus der Schweiz und Österreich teilen sich die ersten drei Ränge und damit eine Preissumme von 50’000 Euro. Platz eins geht an das Landwirtschaftliche Zentrum Salez/CH, das neue Massstäbe in Sachen Klimaeffizienz setzt. Den zweiten Preis gewinnt die Montagehalle der Zimmerei und Tischlerei Kaufmann in Reuthe/A. Die aussergewöhnliche Konstruktion des Tragwerks steht laut Jury für höchste Holzbaukunst aus den Alpen. Den dritten Platz ergatterte das denkmalgeschützte Ortstockhaus in Braunwald/CH, eine Ikone der Moderne in den Alpen. Sieben Anerkennungspreise und erstmalig ein Publikumsfavorit ehren weitere nachhaltige Projekte aus dem gesamten Alpenraum.

Zehn Jahre «Constructive Alps»

Das Alpine Museum in Bern/CH würdigt das runde Jubiläum des Architekturpreises mit einer umfangreichen Ausstellung. «Constructive Alps – Bauen fürs Klima» stellt nicht nur die PreisträgerInnen vor, sondern wirft auch einen Blick auf herausragende Beispiele früherer Ausgaben.

 

Weiterführende Informationen:

Constructive Alps