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Alpenplan wird wiederhergestellt!

Der Alpenplan war Thema bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und Freien Wählern nach der Landtagswahl 2018. Überaschenderweise sollen nun die Änderungen von März 2018 wieder zurückgenommen werden. Diese Änderung klammerte Bereiche am Riedberger Horn aus der Schutzzone C aus, um eine Skischaukel zwischen zwei Skigebieten zu ermöglichen. Nach der Absage an das Projekt selbst im April durch Ministerpräsident Söder, wurde nun auch der von Umweltverbänden geforderte legislative Schritt der Wiederherstellung des ursprünglichen Schutzumgriffs in Aussicht gestellt.

„Der bayerische Alpenraum ist ein Aushängeschild unseres Landes und ein einmaliger Natur- und Lebensraum. Wir wollen ihn schützen und besonders sensibel weiterentwickeln. Die Änderungen im Alpenplan werden wir rückgängig machen.“

Mit großer Freude und einer gewissen Genugtuung lesen die Umweltverbände, die sich unter dem Dach der CIPRA gegen die Pläne am Riedberger Horn und die Aufweichung des Alpenplans gestellt haben, diesen Passus des am 4.11.2018 vorgestellten Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern.

Der Alpenplan kann seine Stringenz, mit der er die Entwicklung in den bayerische Alpen entscheidend geprägt hat, also bewahren. Es ist sogar zu hoffen, dass Änderung und Rückänderung als mahnendes Beispiel seine Wirkung weiter festigt und er nun auf lange Sicht in „Stein gemeißelt“ ist.

 

Quelle: Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2018-2023 zwischen CSU und Freien Wählern