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Alpenkonvention gegen Alemagna-Autobahn

Der Beschluss gegen den Bau neuer Alpenautobahnen fiel einstimmig aus. (c) Jean-Loup Bertez

In letzter Zeit häufen sich Versuche, die Alemagna-Autobahn von Venedig/I nach München/D wieder auf die Agenda zu heben. Der Ständige Ausschuss der Alpenkonvention hat einen Beschluss gegen diese neue Alpenautobahn gefasst.

Das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention ist sehr klar: Es besagt in Artikel 11, dass «die Vertragsparteien auf den Bau neuer hochrangiger Straßen für den alpenquerenden Verkehr verzichten.» Dennoch werden gerade aus der Region Veneto immer wieder Rufe nach einer neuen Schnellstrasse zwischen München und Venedig laut. Dies geschieht, obwohl alle betroffenen Länder (Deutschland, Österreich und Italien) und die Europäische Union das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention ratifiziert haben.

Auf Initiative der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA hat der Ständige Ausschuss der Alpenkonvention in seiner Sitzung am 13. und 14. Juni 2018 einstimmig beschlossen, sich ganz klar gegen diese neue Alpenautobahn zu positionieren. Katharina Conradin, Präsidentin von CIPRA International, zeigt sich erfreut über dieses klare Bekenntnis: «Die Alpen leiden schon genug unter dem alpenquerenden Verkehr, dem Lärm, der Luftverschmutzung und letztendlich auch dem Klimawandel. Umso erfreulicher ist dieses klare Bekenntnis der Vertragsparteien gegen den Ausbau des alpenquerenden Strassennetzes.»

 

Quellen und weitere Informationen:
www.cipra.org/de/medienmitteilungen/alpenkonvention-bekraeftigt-widerstand-gegen-neue-alpen-autobahnen 

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