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Mehr Busse für das Schweizer Berggebiet

Postauto im Schweizerischen Nationalpark.

Die Regionen müssen bereit sein, sich für "ihren" Bus zu engagieren, auch finanziell. © www.nationalpark.ch

In touristisch interessanten Berggebieten der Schweiz sollen in Zukunft die Verbindungen des öffentlichen Verkehrs ausgebaut werden. Dies ist das erklärte Ziel des Projekts "AlpentälerBus" der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete.
In vier ausgewählten Pilotregionen in den Kantonen Wallis, Bern und Graubünden sind etwa zehn neue Buslinien vorgesehen. Geplant sind sowohl fixe Fahrpläne wie auch Rufbus-Systeme und sowohl Postautos wie auch Fahrzeuge mit privaten Chauffeuren. Dies ermöglicht eine Evaluation verschiedener Modelle und Lösungsansätze für eine flächenhafte Umsetzung.
Wie viele Linien wirklich den zweijährigen Testbetrieb aufnehmen werden, hängt noch von der Finanzierung ab. Das gesamte Projekt kostet rund 800.000 CHF - rund 30 Prozent davon können voraussichtlich durch Einnahmen aus dem Billettverkauf gedeckt werden und 250.000 CHF werden vom Bund zur Verfügung gestellt. Die Projektträger hoffen zudem auf politische Anstösse: Gemäss geltendem Gesetz ist es heute in der Schweiz nicht möglich, für Buslinien in Ortschaften mit weniger als 100 Einwohnern Abgeltungen des Bundes zu erhalten.
Quellen und Infos: www.aramis-research.ch/d/18586.html (de), NZZ 10.08.2005