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CIPRA-Schweiz: Für eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung in den Alpen

CIPRA-Schweiz wurde Ende 1997 als gemeinnütziger Verein gegründet. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Schutz der alpinen Natur und Landschaft und darauf, zukunftsweisende Gesellschaftsstrukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaftsweise in den Alpen zu fördern.
Die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Mitgliedsorganisationen bringen ein grosses alpenpolitisches Know-How mit ein. Die Schweizer Vertretung der CIPRA bietet eine Diskussionsplattform für ihre Mitgliedsorganisationen, wenn es um Themen wie Tourismus, Regionalpolitik, Olympische Winterspiele oder "Touristische Fliegerei im Gebirge" geht. Sie thematisiert zukünftige Brennpunkte im Alpenraum und erarbeitet Stellungnahmen. 2004 hat sie erstmals das CIPRA-Forum zur Neuen Schweizer Regionalpolitik durchgeführt. In diesem Jahr findet die internationale Jahresfachtagung der CIPRA in der Schweiz statt, in Brig im Wallis. Thema: "AlpenStadt - AlpenLand".
Co-Präsidentinnen sind Monika Suter und Christine Neff, Vizepräsident ist Stefan Grass und Geschäftsleiter Reto Solèr. Als geschäftsführendes Organ fungiert der Vorstand, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsverbände zusammensetzt.

Feuer für die Alpen
CIPRA-Schweiz koordiniert das internationale Projekt "Feuer in den Alpen", das alljährlich mit Höhenfeuern zwischen Wien und Nizza ein leuchtendes Zeichen für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes im Alpenraum setzt. Ausserdem erreichte die Ländervertretung im Jahre 2004 mit der Gemeindepetition "Neue Pärke", dass die Park-Diskussion in der Schweiz auf der politischen Ebene weiter geführt und eine entsprechende Gesetzesrevision weiter verfolgt wurde.

"Ja zur Ratifizierung der Alpenkonvention"
Die Alpenkonvention selbst hat die Schweiz schon seit längerem ratifiziert. Die Ratifizierung der Durchführungsprotokolle wird jedoch hartnäckig verzögert, worauf CIPRA-Schweiz immer wieder kritisch hinweist. Die Vorbehalte der Gegner sind schwer nachvollziehbar, umso mehr als die Interessen der Schweizer Berggebiete im Regelwerk berücksichtigt wurden. Die Schweiz droht damit immer mehr ins alpenpolitische Abseits zu geraten.
Die Regierung hat 2001 festgestellt, dass die Protokolle nicht über bestehendes nationales Recht hinausgehen und dass zu ihrer Umsetzung keine Gesetzesänderungen notwendig sind. Ebenso wenig sind das bewährte Subsidiaritätsprinzip oder die kantonalen Kompetenzen gefährdet. Trotzdem ist der Widerstand bei einigen ParlamentarierInnen gross, die befürchten, der Schweiz könne in der Zukunft "Fremdbestimmung" drohen.

Für eine Umsetzung der Alpenkonvention
Das Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" und die CIPRA-Schweiz werden 2005 und 2006 eine Informationskampagne durchführen. Hauptanliegen ist es, die Ziele, die Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten der internationalen Konvention einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die beiden Partner stellen interessierten Gemeinden, landwirtschaftlichen Organisationen, Vereinen oder touristischen Betrieben Materialien für Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung: Guckkästchen, Prospeke, Ausstellungsmodule in Karton-Kleinformat und Videofilme sollen helfen, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren.

CIPRA-Schweiz Hohlstrasse 489, CH-8048 Zürich
Tel.: +41 44 431 27 30, cipra@cipra.ch

Mitglieder von CIPRA Schweiz sind:
Pro Natura, WWF Schweiz, Verkehrs-Club der Schweiz, Schweizer Alpen-Club, Naturfreunde Schweiz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Schweizer Heimatschutz, Alpen-Initiative, Schweizer Vogelschutz, Mountain Wilderness Schweiz, Grimselverein, Rheinaubund, Schweizerische Greina-Stiftung und UomoNatura.
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