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Bayerisches Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" angelaufen

Die in Bayern Mitte Oktober von der Staatsregierung beschlossenen Forstreformgesetze sehen eine tief greifende Umorganisation der Forstverwaltung vor. Dagegen wehren sich Vereine und Verbände, darunter auch die deutsche Vertretung der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, mit einem Volksbegehren, da sie weitreichende negative Folgen für die bayerischen Wälder befürchten.
Zu einem Volksentscheid über die Forstreform kommt es, wenn sich bis 29. November mindestens 10% der Stimmberechtigten auf den Ämtern der Gemeinde ihres Hauptwohnsitzes in die Listen des Volksbegehrens eintragen.
Gemäss den neuen Gesetzen sollen die Gemeinwohlfunktionen des Waldes zukünftig nur noch aus dem Holzeinschlag finanziert werden. Umweltschutzorganisationen prognostizieren, dass durch den Zwang zur billigen Holzproduktion der Umbau eintöniger und labiler Fichtenforste in naturnahe Wälder eingeschränkt wird und die Schutz- und Erholungsfunktionen vernachlässigt werden.
Quelle und Infos: www.volksbegehren-wald.de (de)