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Brachliegende Schweiz: aus Alt mach Neu

In den Alpen ist der Boden eine besonders kostbare und knappe Ressource. Trotzdem setzt sich die Zersiedlung in der Schweiz durch neue Gewerbeflächen fort. Dabei sind nach Schrumpfungsprozessen in der Schweizer Industrie rund 17 Millionen km2 Fläche ungenutzt.
Zu dieser Erkenntnis kommt eine in deutsch und französisch vorliegende Studie der Bundesämter für Raumentwicklung und Umwelt, Wald und Landschaft, die Lösungsmöglichkeiten für die Neunutzung brachliegender Industrieanlagen aufzeigen will.
Die Hälfte aller stillgelegten Areale liegt in Kernbereichen oder in der Peripherie von Grosszentren und verfügt somit über eine ideale Infrastruktur. Die Studie analysiert Arealgrösse und -lage brachliegender Industrie- und Gewerbeflächen in Siedlungsgebieten. Des Weiteren liefert sie Daten über die Bodenbelastung und präsentiert Schätzungen zu den Aufwendungen für Sanierungsmassnahmen. Die Revitalisierung der Brachflächen wäre ein wichtiger Schritt, um die starke Ausdehnung des Siedlungsraums zu mindern und die ungenutzte Landschaft als Lebens- und Erholungsraum zu erhalten.
Quelle und Infos: www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/medien/presse (de)