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Slowenien: Erneutes Erdbeben in der Region Posocje

In den Slowenischen Alpen hat am 12. Juli die Erde gebebt. Dieselbe Gegend wurde bereits an Ostern 1998 von einem Erbeben heimgesucht. Obwohl auf der Richter-Skala mit 4.9 diesmal ein geringerer Wert als vor sechs Jahren (5.6) erreicht wurde, liegt das Schadenausmass in derselben Grössenordnung wie damals.
Eine der grössten und gefährlichsten Rutschungen in Slowenien wurde wieder aktiviert, mehr als 400 Gebäude beschädigt und rund 100 Menschen obdachlos. Am schlimmsten sind die Schäden in Bovec und Umgebung. Der Wiederaufbau der vom Beben 1998 zerstörten Infrastruktur war immer noch im Gange, als der erneute Erdstoss bereits renovierte Gebäude wieder beschädigte. Die slowenische Regierung hat für den Wiederaufbau rund 1.75 Millionen Euro vorgesehen. Noch konnten aber die Schäden von Experten nicht genau beziffert werden. In der Region Posočje treten immer wieder Nachbeben auf, welche auch die Touristen verunsichern. Viele haben die Region bereits verlassen oder kommen erst gar nicht. Die Tourismusbranche in Posocje ist heute schwer angeschlagen. Quellen: Tageszeitung Delo, 13. -17.7.2004 und CIPRA-Slowenien