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Medienmitteilung

Junge Ideenlandschaft

Ein lebendiges Labor: Beim Abschluss-Workshop von «Living Labs» in Schaan diskutieren TeilnehmerInnen aus allen Alpenländern über Landschaft. (c) CIPRA International

Wie sieht die Zukunft der Bergregionen aus? Jugendliche aus allen Alpenländern haben im CIPRA-Projekt «Living Labs» nach Antworten gesucht – bei gemeinsamen Ausflügen, in Workshops und Diskussionen zum Thema Landschaft.

Ein raues Stück Holz vom Alpenfeuer, ein geschliffener Stein aus dem Rhein, eine getrocknete Blume von einer Almwiese: Mit Gegenständen aus ihren Heimatländern kreierten die TeilnehmerInnen ihre eigene Alpenlandschaft auf einer Landkarte. Dieses Alpenbild eröffnete die Veranstaltung zum Projektabschluss von «Living Labs» in Schaan. Von 20. bis 22. September drehte sich alles um das Thema Landschaft. Junge Erwachsene aus allen Alpenländern diskutierten mit Landschafts-ExpertInnen und VertreterInnen der CIPRA über die Zukunft der Alpenlandschaft und stellten die Ergebnisse ihrer nationalen Projekte vor.

Ein Mahnfeuer für den Schutz alpiner Ökosysteme in Slowenien, eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Bayern, Zukunftsszenarien für das Berggebiet in Liechtenstein: Die TeilnehmerInnen präsentierten am ersten Tag ihre Aktionen und Veranstaltungen, mit denen sie die alpine Landschaft in ihren Heimatländern in den Fokus gerückt hatten. Bei der Exkursion am zweiten Tag lernten sie verschiedene Raumentwicklungsprojekte in Liechtenstein kennen. Unter anderem erfuhren sie bei einem Spaziergang mit dem Verein ELF mehr über die Dorfentwicklung von Schaan. Anschliessend besichtigten sie die Ausstellung im Gamanda-Stall, wo verschiedenen Landkarten von Liechtenstein zum Nachdenken anregen.

Wie notwendig ist die vollkommene Erschliessung der Bergregionen? Wie lässt sich der ländliche Raum für junge Menschen attraktiver gestalten? Welche Rolle haben BürgerInnen in Prozessen der Raumentwicklung? Beim World-Café diskutierten die Teilnehmenden über brennende Fragen zur Alpenlandschaft. «Es ist beeindruckend, die Leidenschaft junger Leute aus dem Alpenraum zu erleben und gemeinsam ökologisch sinnvolle Lösungen zu suchen. So viel Einsatzbereitschaft und Freude ist höchst willkommen für die Zukunft der Alpen», ist Kaspar Schuler, Co-Geschäftsführer von CIPRA International überzeugt.

Das zweijährige Projekt «Living Labs» wurde von ERASMUS+, der Natum Stiftung und der Ivoclar Vivadent AG kofinanziert.

 

Rückfragen sind zu richten an:

Maya Mathias, Projektleiterin Kommunikation, maya.mathias@cipra.org, +423 237 53 03

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