Beteiligung beginnt beim Zuhören
Wie Menschen ihren Alltag organisieren und Räume nutzen, ist vielfältig – besonders in Vororten, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinandertreffen. Migration, veränderte Mobilitätsbedürfnisse und unterschiedliche soziale Hintergründe führen dazu, dass Erwartungen an den gemeinsamen Lebensraum immer unterschiedlicher werden. Um tragfähige räumliche Entwicklungen zu gestalten, müssen die Beteiligten vor allem eines: Zuhören.
Wirkung & Fakten
In vielen Vororten treffen vielfältige Bedürfnisse der Anwohner:innen auf bestehende Planungslogiken. Beteiligungsprozesse werden dadurch komplexer – oft fehlt ein gemeinsames Verständnis darüber, was Menschen tatsächlich brauchen oder wünschen.
🔧 Aktivität des Projekts
In drei Pilotregionen in Belgien, Schweden und Österreich experimentieren Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Gemeinden und Wirtschaft mit Methoden des aktiven und kollektiven Zuhörens. Daraus entstehen Werkzeuge, die Beteiligungsprozesse inklusiver und verständnisorientierter machen.
🌱 Wirkung
Teilnehmende stärken ihre Fähigkeit, Bedürfnisse wahrzunehmen, Missverständnisse zu vermeiden und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen. Das fördert Vertrauen und erleichtert kooperative Planung.
🤝 Beitrag an die Gesellschaft:
Gemeinden können räumliche Entwicklungen inklusiver, dialogorientierter und zukunftsfähiger gestalten, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt verbessert.
⏳ Dauer
2024 bis 2026
🤝 Partner
Universität Hasselt und Stadtverwaltung Gen/Belgien, CIPRA Lab GmbH und Rosinak&Partner/Österreich, Universität Malmö und NGBG Föreningen in Malmö/Schweden
💰 Finanzierung
Österreichisches Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, vertreten durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft GmbH (FFG) und «Driving Urban Transitions» (DUT; europäische Partnerschaft von mehr als 60 Partnern aus 27 Ländern, kofinanziert von der Europäischen Union)