Aufbruchstimmung in den Alpen

Immer mehr Flächen in den Alpen sind zubetoniert und bebaut. Durch Entsiegelung können langfristig die natürlichen Funktionen des Bodens wiederhergestellt werden. Diese sind Voraussetzung für die Anpassung an die Klimakrise sowie die Sicherung des Wasserhaushalts und von Nahrungsmitteln. Das Projekt Ground:breaking zeigt auf mehreren Ebenen, wie Entsiegelung gelingt und welche Vorteile sie für Bodenfunktionen und Biodiversität bringt.

Wirkung & Fakten

🌍 Problem
Versiegelung reduziert die Wasseraufnahme im Boden, verstärkt die Hitze im Siedlungsgebiet, zerstört natürliche Lebensräume und erhöht das Risiko von Erosion und Hochwasser.

🔧 Aktivitäten des Projekts
Begleitung von Entsiegelungs-Massnahmen in Modellgemeinden, Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsmassnahmen zu Bodengesundheit und Entsiegelung, Vernetzung und Bewusstseinsbildung für Bodenthemen vor Ort und online, Erstellung eines Entsiegelungs-Handbuchs sowie Organisation eines alpenweiten Wettbewerbs.

🌱 Wirkung 
Gemeinden, politische Entscheidungsträger:innen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft verstehen die Bedeutung gesunder Böden im Alpenraum, kennen ihre Handlungsmöglichkeiten und setzten biodiversitätsfördernden Entsiegelungs- und Bodenschutzmassnahmen um.

🤝 Beitrag an die Gesellschaft
Stärkung und Aufwertung des Themas Entsiegelung und Bodengesundheit auf der politischen Ebene und in der Gesellschaft.

Dauer
Mai 2023 bis März 2026

🤝 Partner
Verein CIPRA International, CIPRA Italien, CIPRA Slowenien, CIPRA Österreich, CIPRA Deutschland, CIPRA Frankreich (=assoziierter Partner)

💰 Finanzierung
Deutsches Bundesministe¬rium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Für CIPRA Frankreich: Französisches Ministerium für ökologische Transition und territorialem Zusammenhalt.