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Handlungsfeld: Natur und Mensch

Schroffe Berge, sanfte Hügel, breite Täler, steile Hänge, unberührte Wildnis: Die alpine Landschaft ist vielfältig wie ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Rund 30‘000 Tier- und 13‘000 Pflanzenarten sind hier heimisch. Die Natur und die natürlichen Ressourcen sind die Grundlage jedweden Lebens in den Alpen und Teil der Identität. Millionen von Touristinnen und Touristen reisen jährlich in die Alpen, intakte Flüsse und Wälder schützen vor Hochwasser und Lawinen, blühende Bergwiesen sind Lebensraum für zahlreiche Insekten und Bestäuber, ohne die auch Landwirtschaftskulturen nicht gedeihen.

Menschen haben die Natur schon immer geprägt und gestaltet. In den letzten Jahrzehnten ist unser Einfluss auf Tiere, Pflanzen und Ökosysteme immer grösser geworden und wir haben an vielen Orten die Natur beeinträchtigt. So sind viele Arten beispielsweise durch den Klimawandel, wachsende Dörfer und Städte, ein immer dichteres Netz an Strassen und Eisenbahntrasses und eine intensivierte Landwirtschaft bedroht oder verschwunden. Es ist ein schleichender Prozess, der in der Öffentlichkeit weniger Beachtung findet als Wirtschaftskrisen oder politische Umbrüche.

Mensch ist Natur

Dort die Natur, hier der Mensch – mit dieser Sichtweise ging man jahrzehntelang an den Naturschutz heran. In der Realität hiess das: im Zweifelsfall für den Mensch bzw. für den kurzfristigen Profit. Wir können nur Sorge tragen zu unseren Lebensgrundlagen, wenn wir uns als etwas Grösseres sehen als konsumierende Individuen. Fragend nähert sich die CIPRA mit alpMonitor dem Handlungsfeld Natur und Mensch: Wie gestalten wir das Verhältnis von Natur und Mensch? Welche Veränderungen bringen der Klimawandel und demografischer Wandel mit sich? Wie kann die öffentliche Wahrnehmung für diese Herausforderungen geschärft werden, damit die Menschen für ihre Lebensgrundlagen einstehen?

 


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