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Monviso/Monte Viso (IT-FR)

Vorzeigeprojekt internationaler Zusammenarbeit von Schutzgebieten

Das italienisch-französische UNESCO-Biosphärenreservat Monviso befindet sich in Italiens Region Piemont und Frankreichs Region Provence-Alps-Cote d’Azur. Es liegt zwischen 450 und 3'841 Meter über Meer. Der längste Fluss Italiens, der Po, entspringt im Biosphärenreservat Monviso bei Pian del Re und durchquert danach Norditalien von West nach Ost bis zu seiner Mündung ins adriatische Meer. Die unterschiedlichen Höhenlagen und Topographien der Landschaft bringen verschiedenste Lebensräume für Pflanzen, Tiere und die Menschen hervor.

Das Biosphärenreservat Monviso hat seine Ernennung im Mai 2013 aufgrund der Zusammenarbeit zwischen den regionalen Naturparks Po Cuneese/I und Queyras/F erhalten. Durch den Zusammenschluss vieler kleinerer Schutzgebiete und Parks hat die Region Piemont im Jahr 2016 zusätzlich den Regionalpark Monviso geschaffen. Es ist eine Erfolgsgeschichte.

Die Entstehung verlief, wie bei anderen Beispielen, auch hier nicht ohne Diskussionen und Widerstand auf kommunaler und regionaler Ebene. Einziger Wermutstropfen ist laut italienischen NaturschützerInnen, dass im neuen Perimeter ein grosser Teil des Valle Pellice fehlt. Das Tal liegt nördlich des Berges Monviso an der Grenze zu Frankreich und damit mitten in einem strategischen Bereich für das Biosphärenreservat. Die KommunalpolitikerInnen befürchteten durch die Ausweisung des Gebietes als Regionalpark Einschränkungen für die lokale Entwicklung.

www.monviso.eu (it), www.parcomonviso.eu (it), www.pnr-queyras.fr (fr)

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Gerettete Landschaften

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