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I-LivAlps

Es ist ein Anliegen der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, das Interesse, das Wissen und die Handlungsfähigkeit der Menschen in den Alpen zu fördern. Das zwei Jahre dauernde Projekt «I-LivAlps» bringt Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Alpenländern zusammen, um sich gemeinsam Prozess- und Fachwissen zu ausgewählten Themen zu erarbeiten. Durch gelebte Jugendbeteiligung wird die Rolle von jungen Menschen im Alpenraum gestärkt. Zu den konkreten Projektergebnissen gehören Job-Ideen, damit die Alpenregionen für junge Generationen attraktiv werden bzw. bleiben.

Gestaltungsideen sammeln

Jugendliche und junge Erwachsene diskutierten am ersten «I-LivAlps»-Workshop in Februar 2016 in Schaan gemeinsam mit den nationalen CIPRA-Vertretungen den Stellenwert der Raumplanung für die Lebensqualität. Es war der erste von insgesamt vier Workshops, an denen wichtige Themen der Zukunft in den Alpen angegangen werden. Die Resultate aus den Veranstaltungen dienen der CIPRA zur Weiterbearbeitung der Themen innerhalb anderer Projekte, so alpMonitor, und den Jugendlichen liefern sie Ideen für die Gestaltung ihres Lebenswegs. Neben Raumplanung und Lebensqualität sind die weiteren Themen Tourismus, Wohnen und Arbeiten sowie soziale Innovation.

CIPRA International ist Leadpartner des zwei Jahre dauernden Projekts, das von Erasmus+ und der Cariplo Stiftung ko-finanziert wird.

Workshops

1. Workshop: Februar 2016, Schaan/LI. Thema: “Raumplanung und Lebensqualität”
2. Workshop: September 2016, Lecco/I. Thema: "Wintertourismus"
3. Workshop: Februar 2017, Schellenberg/LI. Thema: "Wohnen und Arbeiten"
4. Workshop: September 2017, Valle Maira/I. Thema: "Soziale Innovation"  Blogbeitrag zum 4. Workshop

Jugendaustausch + kostenlose Teilnahme an der CIPRA-Jahrestagung

I-LivAlps bietet jungen Erwachsenen im Rahmen eines alpenweiten Jugendaustauschs die Möglichkeit kostenfrei an der Jahresfachtagung der CIPRA teilzunehmen.

Der Veränderung auf der Spur

SzeneAlpen Nr. 102

Was hat der Tourismus den Alpen gebracht? Wie lebt es sich in einem Ort, der zur Hauptsaison kurzzeitig vier Mal mehr EinwohnerInnen hat? Welche sozialen Innovationen stossen Gäste an? Sind Bergdörfer heute Lebensorte oder touristische Siedlungen? SzeneAlpen Nr. 102 geht diesen und weiteren Fragen auf den Grund.