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Internationales Jahr der Berge 2002

Deshalb wurden auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene Anstrengungen unternommen, um sensible Gebirgsökosysteme zu schützen und die nachhaltige Entwicklung in Berggebieten zu fördern.

Die CIPRA hat gemeinsam mit dem Liechtensteiner Alpenverein das Internationale Jahr der Berge für Liechtenstein koordiniert. Sie organisierte zahlreiche Aktivitäten, wie Exkursionen, Ausstellungen,  Wanderungen, Vorträge, etc. rund um das Thema "Alpen".

Das Internationale Jahr der Berge hat aber auch Anlass dazu geboten, über die gewohnten Aktivitäten hinaus zu gehen und über bisherige Grenzen hinaus zu denken. In Anbetracht der vergleichsweise sehr privilegierten Situation der Bewohnerinnen und Bewohner des Alpenraumes schien es der CIPRA wichtig, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Bergregionen zu teilen. Weshalb die CIPRA seit dem Jahr der Berge neben den Alpensprachen auch in englisch kommuniziert.

Diesen Ansatz hat die CIPRA auch nach dem Jahr der Berge beibehalten. Diese Erweiterung des Blickfelds hat der CIPRA eine zusätzliche Dimension eröffnet. Bestehende Aktivitäten werden weitergeführt, sie werden aber immer auch darauf hinterfragt, ob es eine Möglichkeit gibt, andere Berggebiete und weniger privilegierte Menschen an den Resultaten der Arbeit der CIPRA teilhaben zu lassen. So hat sie beispielsweise die Gründung einer “Zentralasiatischen Bergdorfallianz“ unterstützt.

Weiter hat die CIPRA ihr Wissen in den Prozess für die Ausarbeitung einer Karpaten-Konvention nach dem Vorbild der Alpenkonvention eingebracht. Dafür hat sie eng mit dem UNO-Umweltprogramm (UNEP-United Nations Environment Programme) zusammengearbeitet.

Faktbox Jahr der Berge in Liechtenstein

  • mehr als 80 Veranstaltungen von 42 Organisatoren
  • Unzählige Besucher bei Veranstaltungen
  • zwei Ordner voller Presseberichte
  • über 50 Ansuchen in Lenkungsausschuss-Sitzungen behandelt
  • über 900.000 CHF Projektvolumen