CIPRA Vertretungen:

Benutzerspezifische Werkzeuge

  Suchfilter  

Veranstaltung

Webinarserie «Ground:Breaking»

12.03.2024
Webinarserie zur Entsiegelung zur Verbesserung von Boden, Klima und Biodiversität.
Datum
  • 29.04.2024 bis 27.05.2024
Ort

Online

Google Maps
Export ICS Export

Flächen entsiegeln – aber wie?

Bild Legende:

Mit unserer informellen Webinar-Reihe wollen wir wichtige Informationen über die Vorteile der Entsiegelung und der Bodenverbesserung weitergeben. Wir stellen gute Beispiele aus verschiedenen Alpenländern vor, gehen auf Finanzierungsmöglichkeiten ein sprechen darüber, wie man das Bewusstsein für den Wert entsiegelter Flächen stärken kann. In den Webinaren teilen Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Verwaltungsbeamt:innen und Raumplaner:innen ihre Erfahrungen. Teilnehmende können Fragen stellen oder sich einfach zurücklehnen und zuhören, denn wir haben unsere Webinare als Brown-Bag-Sessions zur Mittagszeit geplant.

Die Webinare werden in englischer Sprache abgehalten.

Weitere Informationen zum Projekt: www.cipra.org/de/ground-breaking

WEBINAR 1, 29.4.2024

Bild Legende:
Bianca Rompato

Bianca Rompato, Universität Florenz/I, erläutert Merkmale und Funktionen städtischer Böden und zeigt auf, wie diese sich von natürlichen Böden unterscheiden. Darüber hinaus stellt sie die vorläufigen Ergebnisse ihrer Versuche zur Verwendung von Siedlungsabfällen als Substratkomponenten für die Umwandlung von entsiegelten Böden in Grünflächen vor, wodurch diese wirtschaftlich rentabler werden.

 

 

Bild Legende:
Elisabeth Meze

Elisabeth Meze, Fachhochschule Kufstein/A, beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Klimawandel, Bürger:innenbeteiligung und Nachhaltigkeit. Sie berichtet über ihre Erfahrungen bei der Transformation von städtischen Räumen und betont die Bedeutung einer umfassenden Beteiligung bei der Entwicklung nachhaltiger Entsiegelungsprojekte.

WEBINAR 2, 6.5.2024

Bild Legende:
Thomas Bauer

Thomas Bauer, Sachverständiger und Leiter des Bodenschutzteams der Abteilung Umweltschutz, angesiedelt im Amt der oberösterreichischen Landesregierung/A. Er hat ein Förderprogramm für Entsiegelungsmassnahmen mitentwickelt. Im Webinar spricht er über die Umsetzung des Programms, Erfahrungen mit Massnahmen zum Bodenschutz und mit der Bewusstseinsbildung zum Thema Boden.

Bild Legende:
Matthias und Constantin Rühl

Matthias und Constantin Rühl, Stadtplaner in Bayern/D aus zwei Generationen, beraten und begleiten mit ihrem Planungsbüro STADT & LAND Kommunen bei der Neugestaltung des öffentlichen Raums. Sie berichten über ihre Erfahrungen – und darüber, wie sich die Einstellung der Menschen zur Begrünung öffentlicher und privater Räume verändert hat.

WEBINAR 3, 13.5.2024

Bild Legende:
Chiara Ferré

Chiara Ferré, Universität Mailand-Bicocca/I, ist Forscherin im Bereich Bodenkunde. Sie spricht über die Bedeutung von Bodenwissen für die Wiederherstellung der Funktionalität von Boden nach Entsiegelungsmassnahmen – und über die in der Stadt Mailand durchgeführten Entsiegelungsversuche.

 

Bild Legende:
Maša Cvetko

Maša Cvetko, Architektin und Mitbegründerin des gemeinnützigen Urban Design Büros Prostorož in Ljubljana/SI, berichtet im Webinar über den Prozess und die Auswirkungen eines lokalen Entsiegelungsprojekts. Konkret geht es dabei um die Entsiegelung eines illegalen Parkplatzes vor einem Kindergarten. Durch innovatives Design und sorgfältige Planung verwandelte Prostorož diesen in eine üppige, wasserdurchlässige Grünfläche.

WEBINAR 4, 27.5.2024

Bild Legende:
Susanne Reichart

Susanne Reichart arbeitet bei der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) im Bereich des Bodenschutzes. Sie spricht über Bodenleben im Allgemeinen und dessen ortsbezogene Bedeutung im Kontext von Entsiegelung.  

 

Bild Legende:
Duscha Padrutt

Duscha Padrutt, Juristin und Künstlerin, stellt das kollektive Kunstprojekt www.entsiegeln.art aus der Schweiz vor. Dieses Projekt sucht nach spielerischen und poetischen Wegen, um das Thema Entsiegelung sichtbar zu machen. Entwickelt in der Stadt Bern, lassen sich die Ansätze auch in anderen alpinen Siedlungsgebieten realisieren.